Ich hab’s ja schon mal erwähnt, dass ich eine gewisse Diskrepanz erlebe zwischen den Anforderungen an die  Bewerber und dem Auftreten bzw. Verhalten der Unternehmen.

Bewerber sollen keine Bemühungen scheuen und sich voll in die Schlacht werfen – für jedes Unternehmen neu. Unternehmen erwarten das, sind aber manchmal durchaus überfordert von so viel Zuwendung. Vor allem die Zuwendung von den unerwünschten Bewerbern ist dann lästig und man möchte nicht so viel mit denen zu tun haben, deshalb hat ein Unternehmen hier eine clevere Methode entdeckt, wie sie sich nicht mit dem Kleinvieh abgeben müssen: den Autoresponder.

So erhielt ich heute auf eine Bewerbung folgenden Text:

Sehr geehrte Bewerberin, sehr geehrter Bewerber,

vielen Dank für Ihre Bewerbung und das unserem Unternehmen entgegengebrachte Interesse.

Wir werden Ihre Unterlagen eingehend prüfen und umgehend mit Ihnen Kontakt aufnehmen.

Sollten Sie innerhalb von sechs Wochen nach Zusendung Ihrer Unterlagen nichts von uns hören, so können wir Ihnen derzeit keine Tätigkeit anbieten, die Ihren Wünschen entspricht und Sie können dies als Absage werten.

Mit freundlichen Grüßen (…)

Respekt. Einfach Respekt. Ob ich da wohl jetzt jede Woche anrufen soll? Hm.

Schönes Wochenende für Euch, die Jobspotterin ❤

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