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Jobsuche mit Ü40 ist kein Zuckerschlecken. Die Highlights aus meinen Bemühungen finden Ihren Weg in diesen BLog.

Monat

Juli 2016

Bitte nicht stören.

Ich hab’s ja schon mal erwähnt, dass ich eine gewisse Diskrepanz erlebe zwischen den Anforderungen an die  Bewerber und dem Auftreten bzw. Verhalten der Unternehmen.

Bewerber sollen keine Bemühungen scheuen und sich voll in die Schlacht werfen – für jedes Unternehmen neu. Unternehmen erwarten das, sind aber manchmal durchaus überfordert von so viel Zuwendung. Vor allem die Zuwendung von den unerwünschten Bewerbern ist dann lästig und man möchte nicht so viel mit denen zu tun haben, deshalb hat ein Unternehmen hier eine clevere Methode entdeckt, wie sie sich nicht mit dem Kleinvieh abgeben müssen: den Autoresponder. Weiterlesen „Bitte nicht stören.“

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Zwei Fragen.

Da hab ich zwei lausige Fragen an jemanden und bekomme nicht mal eine davon klärend beantwortet. Woran liegt das? Unaufmerksamkeit, Überlastung, Ungeduld? Oder schlicht Unhöflichkeit? Kurze Aufmerksamkeitsspanne, negative Konzentration, Müdigkeit? Eine Mischung aus allem?  Herrjeh, so schwer kann das doch nicht sein.

Kennt Ihr das? Ihr schreibt jemandem eine Nachricht und habt mehr als eine Frage, die ihr schön auflistet. Wenn ich eine solche Nachricht bekomme, dann kopiere üblicherweise die Fragen in meine Antwort und beantworte sie der Reihe nach. Also direkt unter der Frage.

Das scheint aber die Ausnahme zu sein, denn ich habe es immer wieder mit Menschen zu tun, die es gerade mal schaffen, die letzte der Fragen zu beantworten. Die vorherigen Fragen werden ignoriert – warum auch immer. Ich verstehe das einfach nicht. Weiterlesen „Zwei Fragen.“

Wir haben Sie vergessen…

…aber das geben wir nicht zu. Auch schön! Vergessen worden. Manche Personalabteilungen sind wirklich allerliebst. Die heutige Absage habe ich provoziert – ich hab nachgefragt. Erst telefonisch, aber die Dame am Empfang wimmelte mich so schnell ab, dass mir klar war, da möchte jemand keine Telefonate durchgestellt bekommen.

Ich hatte mich am 03. Juni beworben und seither nichts, aber auch gar nichts gehört. Nicht mal eine Empfangsbestätigung. Nichts. Gut, kann passieren, manche Personaler sind alleine. Also habe ich per E-Mail nachgefragt.

Für die Antwort hat die nicht erreichbare Dame exakt 25 Minuten gebraucht. Weiterlesen „Wir haben Sie vergessen…“

Sie wollen wir nicht.

Heute habe ich eine Absage bekommen. Ich lese die immer sehr genau, da ich der Meinung bin, dass Personaler doch wissen, was sie tun. Außerdem wird von Bewerbern immer Perfektion erwartet, also bin ich neugierig, ob dafür wenigstens etwas Wertschätzung zurückkommt.

In diesem Fall bin ich sehr ambivalent – bewertet selbst. Meine Gedanken dazu habe ich direkt eingefügt.


Sehr geehrte Frau Bewerberin*,

Sie haben sich bei uns um die ausgeschriebene Stelle beworben.
Ach die! Genau um DIE EINE Stelle hab ich mich beworben. Ja, ich erinnere mich. Mhm.

Für Ihr Interesse an unserem Unternehmen möchten wir uns hiermit herzlich bedanken.
Ihr Corporate-Grün finde ich schick.
Weiterlesen „Sie wollen wir nicht.“

Nein! Doch! Aahhh!

Der Artikel könnte auch „Ruf! Mich! An!“ heißen. Um was geht’s wohl? Richtig: den telefonischen Kontakt mit den Personalabteilungen oder Ansprechpartnern von Unternehmen, die eine Stelle ausgeschrieben haben.

Ich bin nicht mal sicher, ob dieses Vorgehen immer noch empfohlen wird, ich glaube ja – zumindest habe ich das kürzlich in einem Ratgeber wieder gelesen. Ich weiß allerdings nicht mehr, wie alt der Artikel war.

Die meisten werden diese Tipps kennen, ich auch, nur: ich mach das nicht. Irgendwie erschließt sich für mich daraus in 85 % der Fälle nur ein Sinn: ich nerve die Leute.

Weiterlesen „Nein! Doch! Aahhh!“

Danke, danke, danke

Ich besitze eine gute Portion Selbsthass Selbstironie, deshalb behalte ich meine kleinen und größeren Pleiten und Debakel nicht für mich. Was solls, das Versagen an sich ist dramatisch genug, sich zu grämen bringt nur nichts.

Los gehts. Bei einigen meiner Vorstellungsgespräche 2015 habe ich eine ganz neue, sozusagen kühne Vorgehensweise getestet: Multiple Danksagungen.

Weiterlesen „Danke, danke, danke“

i.Jobspotter

Hallo, Welt!

Hier bin ich und ich kann nicht anders als Euch an meiner oft frustrierenden, teilweise wahnwitzigen und manchmal grenzwertigen Suche nach einem Job teilhaben zu lassen.

Vor etwas mehr als einem halben Jahr habe ich aus guten Gründen beschlossen, meinen damaligen Job aufzugeben, um mich weiterzubilden. Eine kurze Auszeit nach einem wirklich anstrengenden Jahr 2015 kam mir zudem entgegen.

Das kann ja nicht so schwer sein, etwas neues zu finden, dachte ich. Ich bin motiviert, kompetent, habe ein frisches Diplom in der Tasche, viel Erfahrung und gute Zeugnisse und Referenzen. Mehrere Coaches haben mir bescheinigt, dass ich absolut richtig in meinem Job bin, ich habe in Führungstests super abgeschnitten und bin sympathisch. Okay, ich bin Ü40 und ein Model werde ich in diesem Leben sicher nicht mehr, aber so oberflächlich ist doch die Arbeitswelt nicht – oder? Was also soll schon schief gehen?

Begleitet mich also bei meiner Suche nach einem Job, bei dem man mit 35 schon alt ist und bei dem man den Master als eierlegende Wollmilchsau und den Doktor als devoter Leistungszombie braucht. Oder umgekehrt. 🙂

Herzlichst, Eure Jobspotterin ❤

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